WPC / BPC Pfostenkappe aus Edelstahl oder Kupfer?

Um die Holz- bzw. WPC und BPC – Pfosten vor eindringender Nässe zu schützen, sollten diese am oberen Ende mit einer Pfostenkappe versehen werden. Diese gibt es in verschiedenen Materialien und unterschiedlichen Formen, passend zum Zaun. Oftmals sind beim Lieferumfang Pfostenkappen aus Kunststoff bereist enthalten. Grundsätzlich ist es am Ende eine Geschmacksfrage.

Welche Vorteile bietet BPC?

BPC besteht aus Kunststoff und Bambuskomponenten, gewonnen aus Bambusfasern.
Die enthaltenen Bambusgräser sorgen außerdem für eine erhöhte Stabilität und werden durch eine nachhaltige Produktion angebaut, abgebaut und weiterverarbeitet.

Wie auch WPC bieten BPC -Bretter und -Dielen eine natürliche Holzoptik und sind dabei wetterfest, splitterfrei, form- und farbstabil. Hinzu kommt, dass BPC durchgefärbt ist und damit beidseitig verlegt werden kann.

BPC ist sehr pflegeleicht, eine Reinigung nach Bedarf reicht vollkommen aus. Regelmäßiges Ölen oder Lackieren ist nicht notwendig und könnte je nach Inhaltsstoffen die Oberfläche des BPC sogar beschädigen. Gleiches gilt für eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger.
Das BPC kann daher ganz einfach mit Wasser abgespült werden. Bei starker Verschmutzung können spezielle BPC Reiniger hinzugefügt und eine Kunststoffbürste mittlerer Härte, oder ein Schwann aus Stahlwolle verwendet werden.

Wie viel Holz steckt in WPC?

WPC besteht zu ca. 70% Holzmehl. Je nach Produktion können Abweichungen entstehen, sodass sich der Holzanteil zwischen 60 und 85% bewegt. Hinzu kommen ca. 5% Verbindungsmaterialien und Farbstoffe. Die restlichen Prozente werden mit dem Kunststoff aufgefüllt.

Bei dem Kunststoff in WPC handelt es sich um meistens um PVC, PE (Polyetylen) oder PP (Polypropylen). Je nach Hersteller werden auch Bio-Kunststoffe auf Basis vom holzeigenen Lignin verwendet.

Was bedeutet bei WPC / BPC Platten- oder Rotationsguss?

Bei der Herstellung von WPC / BPC-Produkten gibt es verschiedene erprobte Verfahren.

Neben der Profilextrusion zählen Plattenguss oder auch Plattenpressen genannt und das Rotationsgussverfahren dazu.

Platten- und Rotationsguss zählen zu den zweistufigen Verfahren. Wobei hingegen die Profilextrusion auch in einem einstufigen Verfahren ablaufen kann.

Beim Plattenguss bzw. Plattenpressen sind, wie der Name schon sagt Pressen die Basis zur Formgebung des WPC / BPC-Produktes.

Beim Rotationsguss werden zur Behandlung von WPC / BPC Pulver genutzt.

Häufig werden auch Methoden, wie Spritzguss zur WPC / BPC-Herstellung verwendet.

Was sind Qualitätsmerkmale bei WPC / BPC?

Die WPC und BPC Qualität wird u. a. durch das Laufmetergewicht und den Holzanteil beurteilt. Je höher das  Laufmetergewicht desto höher ist die Wandstärke. Es wurde also mehr Material je laufenden Meter verwendet. Ein hoher Holzanteil im WPC und BPC Material sorgt für eine besonders natürliche Optik. Die Zusammensetzung, die Oberflächenstruktur und die Qualität der Ummantelung sind im Hinblick auf Witterungsbeständigkeit ausschlaggebend. Geprüfte Qualität wird zudem durch ein Qualitätssiegel der Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. gekennzeichnet.

Darüber hinaus sind WPC und BPC sehr umweltfreundlich, da diese nicht gestrichen werden müssen und damit auf giftige Chemikalien verzichtet werden kann.
WPC und BPC Zäune und Dielen sind außerdem sehr viel länger nutzbar als bspw. Holzzäune und enthaltenen Holzanteile, die aus nachhaltigen Anbauten gewonnen werden.

Terrassenbeläge aus Holz, WPC / BPC, Stein oder Beton?

Die Wahl des Terrassenbelages hängt in erster Linie von ihrem persönlichen Geschmack ab, da es eine große Auswahl gibt. Von Holz-, über WPC- / BPC- bis hin zu Stein und Beton Belägen.
Neben der Optik spielt auch die Langlebigkeit eine große Rolle, wobei WPC- und BPC- Bretter langlebiger sind als Holz. Gleiches gilt für Stein und Beton.

Zu beachten ist im Vorfeld die Aufbauhöhe der Unterkonstruktion, damit Sie auf eine Höhe mit Stufen, Türschwellen und anderen Erhöhungen kommen.
Ab einer Höhe von 60cm müssen die Terrassenbeläge eine zusätzlich bauaufsichtliche Zulassung vorweisen können.

Wie langlebig ist WPC / BPC unter Witterungseinflüssen?

Witterungs-Versuche im Freien, um die Lebensdauer von WPC und BPC Produkten festzustellen sind sehr langwierig, weshalb es nur wenige Studien darüber gibt.
Um die Haltbarkeit von WPC / BPC offiziell beziffern zu können plant das SKZ – Kunststoffzentrum in Würzburg ein Bewitterungslabor speziell für WPC / BPC Produkte.

Erfahrungsgemäß haben unsere WPC und BPC Produkte eine durchschnittliche Lebensdauer von 9 bis 10 Jahren und je nach örtlichen Voraussetzungen auch länger.

WPC / BPC Terrassendielen selber verlegen

Das selbstständige Verlegen von Terrassendielen ist natürlich möglich.
Hierbei ist es besonders wichtig sauber zu arbeiten und sich an die Schritte der Anleitung zu halten, wie bspw. die Berücksichtigung des Gefälles der Unterkonstruktion, damit das Regenwasser abfließen kann.

Weitere Voraussetzungen für das Verlegen von WPC / BPW Terrassendielen sind außerdem eine sorgfältige Vorbereitung und Mengenberechnung. Häufige Fehler sind, dass die Abstände zu hoch geplant werden, kein Gefälle eingeplant wird oder zusätzliche Reihen der Unterkonstruktion beim Stoß vergessen werden.
Wenn Sie sich unsicher sind stellen Sie uns gerne eine Anfrage, damit wir Ihre benötigte Menge berechnen und weiterhelfen können.

Wie sehr bleichen WPC-Dielen durch Sonnenlicht aus?

Das UV Licht der Sonne zerstört auf Zeit die obersten Farbmoleküle der WPC und BPC Dielen, wodurch diese ausbleichen. In den durchschnittlichen ersten 6 Monaten verlieren die Dielen ca. 10- 15% an Farbintensität. Danach bleibt das WPC und BPC farbstabil, da das Licht nicht tiefer in das Material eindringen kann.

Bei Nachkauf wird das neue Produkt zunächst etwas dunkler sein, gleicht sich aber durch den selben Prozess entsprechend aus und passt sich damit optisch den älteren WPC / BPC Dielen wieder an.

Wie müssen WPC / BPC gepflegt werden?

WPC / BPC -Dielen benötigen aufgrund des Kunststoffanteils kaum Pflege. Einfaches Abfegen reicht oftmals aus. Flecken sollten möglichst sofort entfernt werden. Dafür reicht es das WPC / BPC mit Wasser abzuwischen. Bei hartnäckigen Flecken können zusätzlich spezielle WPC / BPC Reiniger verwendet werden. Alternativ ist die Verwendung von Stahlwolle auch möglich. Streichen Sie hierbei behutsam in Produktionsrichtung des Materials über den Fleck.

Es werden keine Schutzanstriche oder Lasuren zur Reinigung von WPC / BPC benötigt. Bitte verwenden Sie außerdem keinen Hochdruckreiniger, da dieser das Material beschädigen kann.