WPC / BPC Terrassendielen selber verlegen

Das selbstständige Verlegen von Terrassendielen ist natürlich möglich.
Hierbei ist es besonders wichtig sauber zu arbeiten und sich an die Schritte der Anleitung zu halten, wie bspw. die Berücksichtigung des Gefälles der Unterkonstruktion, damit das Regenwasser abfließen kann.

Weitere Voraussetzungen für das Verlegen von WPC / BPW Terrassendielen sind außerdem eine sorgfältige Vorbereitung und Mengenberechnung. Häufige Fehler sind, dass die Abstände zu hoch geplant werden, kein Gefälle eingeplant wird oder zusätzliche Reihen der Unterkonstruktion beim Stoß vergessen werden.
Wenn Sie sich unsicher sind stellen Sie uns gerne eine Anfrage, damit wir Ihre benötigte Menge berechnen und weiterhelfen können.

Was bedeutet bei WPC / BPC Platten- oder Rotationsguss?

Bei der Herstellung von WPC / BPC-Produkten gibt es verschiedene erprobte Verfahren.

Neben der Profilextrusion zählen Plattenguss oder auch Plattenpressen genannt und das Rotationsgussverfahren dazu.

Platten- und Rotationsguss zählen zu den zweistufigen Verfahren. Wobei hingegen die Profilextrusion auch in einem einstufigen Verfahren ablaufen kann.

Beim Plattenguss bzw. Plattenpressen sind, wie der Name schon sagt Pressen die Basis zur Formgebung des WPC / BPC-Produktes.

Beim Rotationsguss werden zur Behandlung von WPC / BPC Pulver genutzt.

Häufig werden auch Methoden, wie Spritzguss zur WPC / BPC-Herstellung verwendet.

Schadet Frost der WPC / BPC Diele auf Terrassen?

Bei extremen Temperaturschwankungen, wie z. B. Dauerfrost bis -20°C gefolgt von langanhaltendem Tauwetter und anschließend erneutem Frost, sind die Quellwerte und Schwund bei WPC und BPC -Terrassen-Dielen ähnlich dem der Massivholzdiele. Daher empfiehlt es sich vor dem Winter auch die sonst so pflegeleichte WPC / BPC -Terrasse zu reinigen und mit speziellen WPC / BPC Mitteln zu imprägnieren.

Was ist ein Gefälle?

Gefälle bezeichnet den Grad der Neigung. Bei einem Gefälle von 2 %, um eine WPC Diele zu verlegen, bedeutet das eine Abweichung von 2 cm auf einem Meter von der Waagerechten. Dies dient dem Abfluss von Wasser und anderen Flüssigkeiten.

WPC / BPC Pfostenkappe aus Edelstahl oder Kupfer?

Um die Holz- bzw. WPC und BPC – Pfosten vor eindringender Nässe zu schützen, sollten diese am oberen Ende mit einer Pfostenkappe versehen werden. Diese gibt es in verschiedenen Materialien und unterschiedlichen Formen, passend zum Zaun. Oftmals sind beim Lieferumfang Pfostenkappen aus Kunststoff bereist enthalten. Grundsätzlich ist es am Ende eine Geschmacksfrage.

Welche WPC und BPC Oberflächengibt es?

Die Auswahl von WPC / BPC-Dielen ist groß. Neben den Maßen gibt es Unterschiede in Oberfläche, Profil, Optik, Aufbau und Material. Je nach Anwendungsbereich sollte die verschiedenen Eigenschaften berücksichtigt werden.

Grundsätzlich gibt es 3 Arten von Oberflächenbehandlungen:
Unbehandelt, angeraut und versiegelt.
Zudem können durch unterschiedliche Bearbeitung verschiedene Oberflächenstrukturen entstehen, wie z. B. fein bzw. grob geriffelt oder glatt gebürstet. Auch holzähnliche Oberflächen oder Schiffsboden-Optik ist möglich.

Welche Unterschiede zwischen WPC und BPC?

Unterschiede zwischen WPC und BPC?
WPC bedeutet „Wood Plastic Composites“ und ist ein Verbundstoff aus Holz und Kunststoff.
Der Holzanteil besteht aus Holzspäne, gewonnen aus schnellwachsenden Holzarten und Holzresten aus verschiedenen Produktionen.

BPC hingegen bedeutet „Bamboo Plastic Composites“ und ist ein Verbundstoff aus Bambusfasern und Kunststoff. Bambus ist ein schnell nachwachsender, sehr harter Rohstoff, weshalb BPC Dielen härter und wasserunempfindlicher sind als WPC. Jedoch weist BPC eine leichte Rauigkeit auf, wodurch es eher zu geringen witterungsbedingten Farbschwankungen kommen kann als bei WPC Dielen.